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Urlaubsvorbereitung – Heute: Fotografieren

Urlaubsvorbereitung – Heute: Fotografieren
Im nächsten Urlaub möchte ich gerne mehr fotografieren. Dazu ist noch ein bisschen Vorbereitung notwendig. Ich habe beschlossen, diesen Urlaub ganz entspannt dem Fotografieren zu widmen. „Das habt Ihr doch in den letzten Jahren immer schon gemacht. Was ist denn da anders?“ höre ich Euch fragen. Der Unterschied ist, dass hauptsächlich der Ehemann fotografiert hat. Ich habe zwar hin und wieder ein gutes Foto gemacht, in der Hauptsache hat er aber fotografiert. Wir haben auch schon gemeinsam an Fotokursen teilgenommen, aber irgendwie war mir nie so klar, wie das jetzt genau technisch funktioniert. Das hat mich emotional einfach nicht so angesprochen, wie ich mir das gedacht hatte. Blende – Belichtung – Brennweite. Zu viele Zahlen!
Hochtechnische Dinge, im Fotokurs mir weniger deutlich, da „hochtechnisch“ erklärt. Vielleicht lag es an der Gruppe, die aus Technikern und Ingenieuren bestand und die kein Problem mit irgendwelchen Zahlen hatten. Mein Hirn ist da langsam und schaltet sich gnadenlos aus. Für mich muss die Welt immer bunt und immer lustig sein, wenn es um so etwas geht. Wenn jemand wirklich umfassend technische Beiträge nach meinem Gusto vermitteln kann, dann ist es die Maus. Die Sendung mit der Maus.
„Fotografieren ist Physik!“ – „Ach so, na denn geh‘ ich wohl besser!“
Bitte? Wer hat denn über 30 noch Lust sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die Teil eines Schultraumas waren? Hm?
Ich bemerkte, dass ich das immer noch nicht verstanden habe, mit diesen Sachen, wie Blende oder so, und der Ehemann schaut mich ungläubig an. Das sei doch eingehend erläutert wurden. Wir hätten ja auch diese Belichtungsreihen gemacht. Hm, nee nicht so wirklich! Ich habe das zwar gemacht, aber verstanden habe ich es nicht.
Auch konnte ich mit den ganzen Zahlen auf den unterschiedlichsten Objektiven nichts anfangen, so dass ich sie alle umbenannt habe in: „Das Böse“ (Superweitwinkel), „Das Normale-immer-drauf“ (24-105 mm, weil es halt immer drauf ist, auf dem Kamera-Body), „Das Ranhol“ (Tele), „Das Portrait-Ding“ (85 oder 100 mm) und dann noch das „Ganz-klein-Tiere-Blume-Großmach“ (irgendein Makro). Das führte wiederum dazu, das niemand aus dem Fotokurs sich noch mit mir darüber austauschen wollte, was sich in unserer Ausrüstung befand. Sie verstanden mich nicht, ich verstand sie nicht. Pfft! Da war außerdem so eine technisch versierte Frau, die sich mit ihrem Wissen an alle Typen rangeschmissen hat (wie ich finde) und mich immer mit hochgezogenen Augenbrauen übersehen hat. Mit der hatte ich gar nichts gemeinsam, keine Themen. Schlampe!
O-Ton Ehemann: „Wieso die ist doch nett!“ Pffffft!
Ich habe es dann mit Fotobüchern versucht. Gut, da löste ich die Sache mit der Blende. Schön, einen weiteren Knopf am Fotoapparat verstanden. Aber was soll das, wir wollen Bilder machen und es gibt langen, langen Text? Hier und da eine schematische Zeichnung von –  Ja, wovon eigentlich? Keine Lust weiterzulesen, nur Bilder angeschaut. 

Mich reizt es sehr, Fotos zu machen. Aber es soll mir auf der ganzen Linie Spaß machen, gute Fotos zu machen. Wir reden hier von FREIZEIT! 

Ich hätte gerne Bücher, die mich emotional ansprechen, die mir auf ganz charmante Weise das Fotografieren beibringen, ohne Killerphrasen. Physik, brr! Ja, die steckt dahinter, aber das muss man mir nicht sagen, sondern vorsichtig unterjubeln. Wie macht man emotionale Bilder? Wie erzählt man Geschichten mit Bildern?
Jetzt habe ich des Rätsels Lösung gefunden: einen Buchprospekt von Addison Wesley.
Gigantisch! Dort habe ich vier Bücher gefunden, die mich emotional angesprochen haben (drei davon!) und alle auf ihre Weise begeistert haben. 
Seit einer Woche verschlinge ich die Bücher und beschäftige mich mit der Ausrüstung und schreibe mir Aufgaben raus und freue mich drauf. Herrlich! Uii, das wird ein Spaß! DAS habe ich gesucht.
…und weil die mir alle so gut gefallen haben, müsst Ihr hier in den nächsten Tagen unbedingt die Rezensionen lesen!
Viel Spaß dabei! 🙂

Im nächsten Urlaub möchte ich gerne mehr fotografieren. Dazu ist noch ein bisschen Vorbereitung notwendig. Ich habe beschlossen, diesen Urlaub ganz entspannt dem Fotografieren zu widmen. „Das habt Ihr doch in den letzten Jahren immer schon gemacht. Was ist denn da anders?“ höre ich Euch fragen. Der Unterschied ist, dass hauptsächlich der Ehemann fotografiert hat. Ich habe zwar hin und wieder ein gutes Foto gemacht, in der Hauptsache hat er aber fotografiert. Wir haben auch schon gemeinsam an Fotokursen teilgenommen, aber irgendwie war mir nie so klar, wie das jetzt genau technisch funktioniert. Das hat mich emotional einfach nicht so angesprochen, wie ich mir das gedacht hatte. Blende – Belichtung – Brennweite. Zu viele Zahlen!

Hochtechnische Dinge, im Fotokurs mir weniger deutlich, da „hochtechnisch“ erklärt. Vielleicht lag es an der Gruppe, die aus Technikern und Ingenieuren bestand und die kein Problem mit irgendwelchen Zahlen hatten. Mein Hirn ist da langsam und schaltet sich gnadenlos aus. Für mich muss die Welt immer bunt und immer lustig sein, wenn es um so etwas geht. Wenn jemand wirklich umfassend technische Beiträge nach meinem Gusto vermitteln kann, dann ist es die Maus. Die Sendung mit der Maus.

„Fotografieren ist Physik!“ – „Ach so, na denn geh‘ ich wohl besser!“

Bitte? Wer hat denn weit über 30 noch Lust sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die Teil eines Schultraumas waren? Hm?

Ich hatte das immer noch nicht verstanden, mit diesen Sachen, wie Blende oder so, und der Ehemann schaut mich ungläubig an. Das hätte man doch eindeutig verständlich erklärt bekommen. Mann schon, ich nicht! Wir hätten ja auch diese Belichtungsreihen gemacht. Hm, nee nicht so wirklich! Ich habe das zwar gemacht, aber verstanden habe ich es nicht.

Auch konnte ich mit den ganzen Zahlen auf den unterschiedlichsten Objektiven nichts anfangen, so dass ich sie alle umbenannt habe in: „Das Böse“ (Superweitwinkel), „Das Normale-immer-drauf“ (24-105 mm, weil es halt immer drauf ist, auf dem Kamera-Body), „Das Ranhol“ (Tele), „Das Portrait-Ding“ (85 oder 100 mm) und dann noch das „Ganz-klein-Tiere-Blume-Großmach“ (irgendein Makro). Das führte wiederum dazu, das niemand aus dem Fotokurs sich noch mit mir darüber austauschen wollte, was sich in unserer Ausrüstung befand. Sie verstanden mich nicht, ich verstand sie nicht. Pfft! Da war außerdem so eine technisch versierte Frau, die sich mit ihrem Wissen an alle Typen rangeschmissen hat (wie ich finde) und mich immer mit hochgezogenen Augenbrauen übersehen hat. Mit so einer habe ich gar nichts gemeinsam, keine Themen. Schlampe!

O-Ton Ehemann: „Wieso die ist doch nett!“ Pffffft!

Ich habe es dann mit Fotobüchern versucht. Gut, da löste ich die Sache mit der Blende. Schön, einen weiteren Knopf am Fotoapparat verstanden. Aber was soll das, wir wollen Bilder machen und es gibt langen, langen Text? Hier und da eine schematische Zeichnung von –  Ja, wovon eigentlich? Keine Lust weiterzulesen, nur Bilder angeschaut. 

Mich reizt es sehr, Fotos zu machen. Aber es soll mir auf der ganzen Linie Spaß machen, gute Fotos zu machen. Wir reden hier von FREIZEIT! 

Ich hätte gerne Bücher, die mich emotional ansprechen, die mir auf ganz charmante Weise das Fotografieren beibringen, ohne Killerphrasen. Physik, brr! Ja, die steckt dahinter, aber das muss man mir nicht sagen, sondern vorsichtig unterjubeln. Wie macht man emotionale Bilder? Wie erzählt man Geschichten mit Bildern?

Jetzt habe ich des Rätsels Lösung gefunden: einen Buchprospekt von Addison Wesley.

IMG_0215

Gigantisch! Dort habe ich vier Bücher gefunden, die mich emotional angesprochen haben (zumindest drei davon!) und alle auf ihre Weise begeistert haben. 
Seit einer Woche verschlinge ich die Bücher und beschäftige mich mit der Ausrüstung und schreibe mir Aufgaben raus und freue mich drauf. Herrlich! Uii, das wird ein Spaß! DAS habe ich gesucht.

…und weil die mir alle so gut gefallen haben, müsst Ihr hier in den nächsten Tagen unbedingt die Rezensionen lesen!

Viel Spaß dabei! 🙂

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  • Mundro
    8. Juni 2010 at 11:57

    …und zusehen, wie der kleine Bruder sich die Bücher mal ausleiht. 🙂

  • Der Ehemann
    8. Juni 2010 at 13:23

    Fotografieren beginnt damit, dass man auch mal die Fototasche trägt 😉

  • SanDi
    8. Juni 2010 at 15:00

    @Ehemann
    Du Schuft, komm‘ Du mir mal nach Hause…
    Wie soll ich die denn tragen, die is‘ sooo schwer? Aua!
    Wir müssen ja jetzt auch alles mitnehmen, was in den Büchern vorgeschlagen wird. Da kommen schon einige kg zusammen.
    Und Du bist doch der große starke Superheld! *schmachtschmalz*

  • SanDi
    8. Juni 2010 at 15:02

    @Mundro

    So, willst Du das wirklich?
    Eins ist nur für Frauen und die anderen sind voll emotional. Das ist bestimmt nix für Technikhelden, die in Physik aufgepasst haben.
    Aber bitte, zeig‘ uns Deine emotionale Seite und lies diese schönen Bücher. 🙂

  • Mundro
    8. Juni 2010 at 18:58

    mmhh…dann les ich wohl eher das von Scott Kelby. 🙂

  • SanDi
    8. Juni 2010 at 20:11

    Welches denn? Der hat immer so schöne Bilder 🙂

  • Mundro
    9. Juni 2010 at 07:48

    Das da: http://tinyurl.com/37p8rcz

    • SanDi
      9. Juni 2010 at 07:53

      Ja, aber das Buchcover ist ja nicht schön. Würde ich gar nicht durchblättern. 😉