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Katzencontent – Galore! Der Fusselbruder

Mit Katzencontent konnte ich ja bisher nicht mithalten, einfach in Ermangelung einer eigenen Katze.
Aber: Was nicht ist, das kann ja noch kommen.

Wir sind ja mit einem Auge immer noch auf der Suche nach einer 10-13 Jahre alten völlig gechillten Katze, die auch mit unerfahrenen Dosenöffnern klar kommt. Naja, ein bisschen süß sollte sie auch sein, weil sie dann immer mal wieder hier im Blog auftauchen muss.

Dann habe ich so viele Klickzahlen, dass wir davon ganz viel reich werden, und dann könnte die Katze außerdem auch regelmäßige Mahlzeiten erhalten.

Dieser charmante Kater hier, der gehört meinen Eltern. Er ist ihnen vor ein paar Jahren zugelaufen, und mit Sack und Pack eingezogen. Ich weiß gar nicht, wie alt er ist. Dadurch hat sich natürlich die Erbfolge in unserer Familie einschneidend geändert, und mein kleiner Bruder und ich sind nun auf Platz 2 und 3 gelandet. Isso.

Der Kater sollte am Anfang den Namen Kalli bekommen, weil man zunächst Ähnlichkeiten zu meinem verstorbenen Opi zu erkennen glaubte. So Reinkarnationsgedönse. Aber dann hat sich der kleine Kater neben dem einfach nur charmant sein, auch intensiv um die ergänzende Fauna rund um den Garten gekümmert.
Wegen seiner Schnelligkeit, und der Ähnlichkeit zu einen Tiger – im Verhalten, hat er dann den Namen Tiger erhalten.

Manchmal hört er sogar drauf.

Mein Bruder und ich, wir nennen ihn „Kleiner Erbschleicher“, oder Fusselbruder. Da hört er nicht drauf. Blöder Kater.

Am Anfang hat er es noch nicht so genau genommen, mit dem Speiseplan: Vogel, Maus, Dings, egal. Das hat er mal eben alles aufgegessen. Das Mäuseproblem hatte sich dann irgendwann erledigt.
Den Frosch fand er doof, den hat er nur desinteressiert wie einen Gummiball durch den Garten gekegelt. Das war so eine fette Kröte, die will man auch wirklich nicht essen. Wenn da jetzt ein Prinz drinnen saß, dann tut es mir sehr leid.
Mit Blindschleichen hat er das auch nicht so, er zerbeißt sie in der Mitte, und wundert sich dann. Ja, manchmal können auch Katzen doof gucken.

Allerdings gab es jedesmal einen hysterischen Aufschrei von Mutti, wenn er sich mal wieder einen Vogel gegriffen hatte. Er hat sogar versucht sie zu sozialisieren, also meine Mutter und meine Omi, indem er sich vor beide Damen hingesetzt, und mit gutem Appetit einen Singvogel verspeist hat. Beide waren erstarrt und entsetzt. Hat dem Vogel aber auch nicht geholfen.

Irgendwie scheint er jetzt begriffen zu haben, dass das mit dem Vögelfangen bei den Dosenöffnern nicht gut ankommt. Neulich hatte er wieder einen Vogel beim Wickel, als er auf dem Weg nach Hause auf meine Mutter traf. Sie war ins Gespräch mit einer Nachbarin vertieft, und hatte ihn aus dem Augenwinkel beobachtet. Instinktiv schleuderte er den blöden Vogel in die Hecke. Als er meine Mutter dann kurze Zeit später wieder ins Gespräch vertieft vermutete, rannte er zurück in die Hecke, um jetzt unentdeckt den Vogel zu verspeisen. Dieser war scheinbar mit letzter Kraft zu Fuß entkommen. Mit wirrem Blick, leise schimpfend hörte man den Kater dann die Hecke verlassen.

Als ich neulich bei meinen Eltern war, habe ich seine Begiesterung für den neuen Leckerli-Spender einfangen können – nicht.

„Sieh mal, das ist sein neues Lieblingsspielzeug!“, sagte Mutti und stellte die Plastikmaus vor seine Nase.

Seine Begeisterung war riesig, und er konnte sein Glück kaum fassen.

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Er hätte sie gerne mundgerecht, die kleinen Leckerlis. Katzen können ja auch so herrlich ignorant sein, und sind schon mal gar nicht bereit, irgendetwas auf Kommando zu tun.

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Erstmal weglaufen. Aber die Serie „Schlechte Katzenverstecke“ ist auch hier ein echter Dauerbrenner.

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Nützt ja nix, irgendwann macht er uns die Freude.

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An diesem Tag hat er einen schwarzen Fleck auf dem Rücken, und auch sonst ein paar schwarze und graue Flecken, die sich nicht entfernen ließen. Niemand hat eine Erklärung dafür, woher er das hat. Es ist von seinem nächtlichen Ausflug übrig geblieben. Rumtreiber.

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Manchmal muss Mutti ihm dann auch sagen, wo die Leckerli gelandet sind. Er denkt sicher immer noch: „Doofe Plastikmaus!“

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Boah, das auch noch!

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Ein bisschen süß ist er schon. 🙂

Aber ist echt auch ein kleines Raubtier. Na, dann: Happy Weltkatzentag, kleiner Fusselbruder!

 

Gruss xoxo SanDi

 

 

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  • Frank Stachowitz
    2. September 2016 at 19:53

    Cool, dass du nun auch die Katze gekommen bist. Wir wollen unsere beiden Stunbentiger auch nicht mehr missen. Auch wenn sie mal einen Nervb moment haben, sind sie doch ein treuer Begleiter im Alltag.

    • SanDi
      5. September 2016 at 11:11

      Hallo Frank,

      nun, wir sind ja noch nicht so richtig auf die Katze gekommen. Diese Katze gehört meinen Eltern. Wir hätten schon gerne eine. Aber das wird wohl noch dauern.
      Bin gespannt. Irgendwann findet uns die richtige, oder der richtige. 🙂
      Liebe Grüße
      Sandra

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