Dec 01

#NaNoWriMo – Winner! Winner! Winner 2011!

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Nach fast 30 Tagen Blogabstinenz wieder zurück. Projekt abgeschlossen. 50173 Wörter sind geschafft. Am Ende war es wieder einmal knapp: am letzten Tag waren noch etwa 2000 Wörter zu schreiben. Das machte mir aber kein Kopfzerbrechen, denn ich weiß, dass es bei mir immer so ist. Gib’ mir eine Deadline und ich erfülle sie. Immer zum Ende hin und ganz knapp. Genauso, wie mein Verhalten beim Bus- und Bahnfahren. Ankommen. Einsteigen. Wegfahren.
Das wird sich bei mir nicht ändern und ich will es auch nicht, dann wozu sonst ist eine Deadline da?

Timothy Ferris schreibt in seinem Buch Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

dass immer genau so viel Zeit da sei, wie sie für diese Aufgabe nötig wäre. Das gefällt mir sehr gut und es war die Entdeckung aus dem Buch, die ich sofort umgesetzt habe. Wirklich neu war das für mich nicht, aber ich konnte jetzt jemanden zitieren, der genauso denkt und der dies noch dazu in ein Buch geschrieben hatte, mit dem er eine Schweinekohle verdient. :-) Das kann nur die Wahrheit sein. Genug dazu, zurück zum #NaNoWriMo.

Gar nicht so leicht zu erklären, was man da macht und warum überhaupt. Ich habe dazu auf dem Barcamp in Braunschweig am 19./20. November 2011 eine Session gehalten. Eine Turbosession möchte man meinen, wenn man sich meine Sprechgeschwindigkeit auf dem Video anschaut. Noch viel schneller, als sonst üblich, da kann es einem schwindelig werden. Das zeigt aber lediglich meine Begeisterung für diese großartige Sache.

Auch wenn ich das im Video schon gesagt habe, dann möchte ich hier noch mal einen Dank an meine Writing-Buddies @canesco und @modomiro senden, die mich mitgezogen haben. Einfach die Tatsache, dass da zwei nette und witzige Menschen mitschreiben, von denen ich den einen noch gar nicht persönlich kenne, zieht mich mit. Einfach nur, weil sie jeden Tag wieder schreiben und sich ihr Wordcount erhöht. Am Anfang war ich etwas schneller, am Ende die anderen beiden. Auf der einen Seite das Gefühl von “Weiterkommen!”, auf der anderen Seite das Signal “Los! Wir bleiben dran!”. Das hat so viel Kraft, dass ich das nicht erklären kann. Man muss es erleben. Aber dafür gibt es ja im nächsten Jahr wieder einen #NaNoWriMo.

Mein Fazit:

Ich habe über ein Romanthema geschrieben, dass mir seit fast drei Jahren im Kopf umherspringt. Nichts, was literaturpreisverdächtig ist. Genre “Chick Lit”, ein lustiger Frauenroman.

Mit der Aussage: “Wenn ich mal Zeit habe, dann schreibe ich einen Roman!” oder “Wenn ich mal Zeit habe, dann schreibe ich das mal als Roman auf!”, habe ich mich immer rausgeredet. Der Autor Wolf Lasko hat das in seinem Buch Personal Power. Wie Sie bekommen, was Sie wollen
mal als ‘Verpisserstrategie’ bezeichnet. Recht hat er damit. Dieser vergangene Monat hat mich so mitgerissen und mir klar gemacht, dass es viel leichter ist, als ich dachte, mir die Zeit freizuschaufeln, für dieses erstmal sehr persönliche Schreibprojekt. Genauer: Für das mir sehr wichtige persönliche Schreibprojekt.
Seit gestern Abend bin ich von einer Leichtigkeit erfüllt, die ich weder in dieser Stärke erwartet hätte, noch könnte ich sie hier erklären. Ich fühle mich nicht leergeschrieben. Ich fühle mich frei, sehr frei für neue Projekte und dieses 2011, was in vielerlei Hinsicht gar kein gutes Jahr war, bekommt einen Sinn. Wenigstens hat es mich einem meiner Ziele nähergebracht: mehr Kreativität in mein Leben zu bringen. Mich auf den Weg in einen kreativen Beruf zu machen. Mutig zu sein und Dinge loszulassen.

Ich hatte gar nicht geplant, eine Flasche Champagner zu trinken. Hier handelt es sich schließlich nur um den “First Draft”, den ersten Wurf eines Romans, den ich noch x-mal umschreiben werde, bevor ich ihn einem Verlag als Manuskript anbiete. Das ist aber  noch immer keine Garantie dafür, dass er irgendwann gedruckt vorliegen wird. Dennoch musste das sein. Ich hatte das Gefühl, einen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben und da war diese im Keller “für gut” abgelegte Flasche Champagner plötzlich “gut” und musste sofort getrunken werden. Vielleicht tröstet es den Leser, dass es sich hier nicht um meine Lieblingssorte handelte  - die gibt’s dann zur Veröffentlichung ;-) , sondern hier nur eine Flasche “Moët & Chandon” dran glauben musste. Immerhin. Es gibt also noch eine Steigerung.

Vergleichen wir es mal mit einem Tanz auf dem Seil. Betrachten wir jemanden, der mit dem Seiltanz beginnt. Ein paar mehr Sicherungen sind schon notwendig, um zu beginnen. Mut allein reicht da nicht aus. Die Sicherungen zwicken und stören etwas, schränken uns in unserer Bewegungsfähigkeit ein. Je mehr wir diesen Seiltanz trainieren, desto besser und sicherer werden wir, und umso mehr ‘fremdartige’ Sicherungen legen wir ab. Ebenso wächst unser Selbstbewusstsein. Die Tatsache, sich seiner selbst bewusst zu sein, bekommt beim Seiltanz eine noch größere Bedeutung.

Ich schließe dieses total doofe, f****** Jahr zuversichtlich ab und weiß, dass 2012 der Hammer wird. Muss ja, was sonst? Gelernt habe ich, dass es solche Jahre, wie 2011 geben muss, damit so erfolgreiche 2012 passieren können.

Wer also mal einen freien Kopf benötigt, der sollte sich den #NaNoWriMo im November 2012 vormerken.
Vielleicht werden wir dann Writung-Buddies sein? Ich freu’ mich drauf. :-)

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Oct 26

Mein NaNoWriMo-Totem

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Vorbereitung: Ein Schreibtotem muss her!
Das Anleitungsbuch schlägt vor, eine Kopfbedeckung auszuwählen, die zum Schreiben aufgesetzt wird. Ein Totem, das uns zum Durchhalten animiert. Chris Baty trägt einen Wikingerhelm. Aha. Schick. Wo’s passt. Wisst Ihr, wie doof und platt gedrückt man aussieht, wenn man einen Helm wieder absetzt?
Es gibt noch keinen Karnevalsmarkt und außerdem bin ich eine Prinzessin. Wie sieht das denn aus?

Ich wähle zwei Dinge, die mir ein gutes Gefühl, oder ein gutes Gefühl fürs Schreiben geben:

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Mein Bretagne-Schal! Distinguierte französische Lässigkeit oder Streifen, die Dickmadam nicht dick machen. Frische Lebensfreude, blablabla. Ich mag ihn!

Auch wenn ich nie wieder in die Bretagne fahre, weil es nur Regen und Natur dort gibt, wie scheußlich! Fahrt da bloß nicht hin!

IMG_5658webMeinen guten alten Kolbenfüller, den ich mal irgendwann in den 80ern von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen habe. Mit Gravur! Ein schönes Stück!
Ich liebe klassische Füllhalter. Wenn möglich, dann schreibe ich auch gerne damit. Er soll mich daran erinnern, zu schreiben, zu schreiben, zu schreiben.
Ich habe alle möglichen Prüfungen und Briefe damit geschrieben oder unterschrieben. Die Liebesbriefe, die ich während der Schulzeit damit geschrieben habe waren leider immer erfolglos. Ein Griff ins Klo, aber vielleicht die falschen Typen? Natürlich frotzelt der Ehemann: “Na, und Dein Abi war ja nicht der Brüller!” – Pfft, Kein gutes Zeichen?

Aber: Alle Prüfungen, die ich jenseits der 20 damit geschrieben habe, die waren erfolgreich. Also bitte! Der Gute brauchte Zeit zum Warmlaufen! Jetzt dient er als Totem und schreit: “Schreib’, oh Gott, SanDi schreib’!”

Ehrlich betrachtet könnte man sich fragen, ob das wohl die richtige Wahl ist. Doch, ist es,weil ich ganz tief drinnen ein gutes Gefühl damit habe. :-)

Ich bin überzeugt, dass beide Totems mich zum 50.000 Wörter-Sieg bringen. Jawoll!

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Oct 25

Die Buchliste zur Vorbereitung – NaNoWriMo – Wahn

Es ist zum Verrücktwerden!

Ich stelle immer wieder fest, dass ich scheinbar nur unter Druck arbeiten kann. Das Motto “Lese in der (Frei)Zeit, dann weißt Du’s, wenn Du’s brauchst” ist nichts für mich.
Wie auch früher schon beim Lernen für Klausuren gilt: Immer schön auf den letzten Drücker, das wird schon, das muss reichen. Das zieht sich so durch’s Leben. Funktioniert ja aber und manchmal mit zwei blauen Augen. Egal. Was soll’s, dann gibt’s eben die eine oder andere Nachtschicht! Zeitmanagement ist ein Arschloch!

Aber was um Himmelswillen holt mich denn jetzt schon wieder ein? Es handelt sich doch um ein “Kreatives Freizeitprojekt”?

Eigentlich schon, aber eben doch nicht. Es geht mir nämlich um einen wirklichen Roman. Es sollen nicht nur 50.000 belanglose Wörter aneinander gereiht werden, es soll wirklich etwas dabei herauskommen. Der erste Wurf für ein Romanmanuskript, das ich im Dezember komplett überarbeiten kann, um es danach als Manuskript einzuschicken. Uiii. Anmerkung: Der 1. Wurf ist kein Qualitätsprodukt. Wahrscheinlich schreibe ich es eh noch mal, aber es ist leichter, am Material zu feilen, wenn es denn erstmal da ist.
Auf einer Roman-Idee denke ich jetzt schon länger drauf herum (seit JANUAR 2009!!!) und wenn ich nicht langsam anfange, diese Idee aufzuschreiben, dann kann ich mich irgendwann für die geriatrische Schreibgruppe im Altersheim anmelden. Dabei in meinem Schaukelstuhl sitzen, um mich zu fragen: “Was wäre gewesen, wenn ich damals meinen Roman geschrieben hätte?”.
Das ist jetzt nicht wirklich ein guter Plan. Auch wenn Zeitmanagement ein Arschloch ist, die Zielvereinbarung ist ‘ne ganz tolle, Superschnitte, mit der ich es mir nicht verderben möchte.

Der NaNoWriMo ist die Chance, die Schnitte und mich glücklich zu machen.

Wo liegt jetzt der Stress?

In der Vorbereitung. Ich habe in den letzten zwei Jahren immer mal tolle Bücher über das Schreiben angeschleppt, sie angelesen und dann weggelegt mit den Worten: “Ah klasse, das brauche ich, wenn ich dann den Roman schreibe!”
DAS IST ABER NÄCHSTE WOCHE!

Jetzt habe ich in den letzten Tagen diese Werke nahezu inhaliert und bin voller Power und Resignation. Während ich das las habe ich immer wieder meine Grundidee im Kopf gedreht und gedacht: “Aha, wow, merk’ ich mir! Is’ ja klar! Ach deshalb! Was mach’ ich damit?” usw.
Ich schiebe es gedanklich ins Wochenende und trete am Dienstag mit meinem Plottgerüst in die Competition ein. Mal sehen, wie viel Impro die Sache verträgt. ;-)

Hier nun die Buchliste für alle, die sich fleißig und in Ruhe auf sowas vorbereiten. Hm, wer’s braucht? ;-)

noplot_noproblemDas 1. Buch ist “No Plot? No Problem” von Chris Baty

<a href=”http://www.amazon.de/gp/product/0811845052/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&tag=apprentipodbl-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=0811845052″><img border=”0″ src=”http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&Format=_SL160_&ASIN=0811845052&MarketPlace=DE&ID=AsinImage&WS=1&tag=apprentipodbl-21&ServiceVersion=20070822″ ></a><img src=”http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=apprentipodbl-21&l=as2&o=3&a=0811845052″ width=”1″ height=”1″ border=”0″ alt=”" style=”border:none !important; margin:0px !important;” />

No Plot? No Problem!: A Low-Stress, High-Velocity Guide to Writing a Novel in 30 Days: A High-velocity, Low-stress Way to Write a Novel in 30 Days

Das ist die Gebrauchsanleitung für die Teilnahme am NaNoWriMo. Das Kultbuch, die Grundlage. Das Buch ist bisher nur auf Englisch erhältlich, lässt sich aber sehr schnell lesen. Bei mir war’s ein Sonntag. Selbst ich habe es an diesem einen Tag geschafft! :-)

FirstDraftDas 2. Buch war nicht so leicht. Ich bearbeite es noch und bin fasziniert von den Zeitplänen und den Tipps, die ich wie wild markiere, ja sogar mit Textmarker. Ich glaube, dass mir das echt wichtig ist… :-)

First Draft in 30 Days: A Novel Writer’s System for Building a Complete and Cohesive Manuscript

Die Autorin beschreibt, was man bedenken sollte, wenn man in einem Monat einen ersten Romanentwurf verfassen möchte. Genau das, was sich als Ergänzung anbietet. Auch nur auf Englisch erhältlich. Lässt sich, wie die meisten englischen Fachbücher aber gut lesen. Erstaunlich, das sollte man auch mal über deutsche Fachbücher sagen.

Sol_SteinDas 3. Buch ist der Hammer, der Knüller, das Beste, was ich je zum Thema “Schreiben” gelesen habe. Es bringt mich in den Wahn. In den Wahn, alles bisher irgendwie Geschriebene zu löschen und neu zu schreiben.
Über das Schreiben von Sol Stein

Das Buch besitze ich aus irgendwelchen Gründen seit fast zwei Jahren. Ich dachte immer: “Na, wenn ich mal Zeit habe für philosophische Betrachtungen zum Schreiben, dann lese ich das mal!” – Nur, weil das Cover so aussieht, wie ein schnarchiges Philosophiebuch, habe ich es verschmäht. Wie konnte ich? Das Buch ist so, so, so unfassbar gut. Es ist kein philosophisches Buch, sondern eine Schreibanleitung vom Feinsten. Nach der Lektüre dieses genialen Werkes, müsste ich diesen ganzen Blogeintrag einstampfen. Diesen ganzen Blog einstampfen. Oha. Mein Kopf rast! Es ist voll mit Post-it-Notes, mit Textmarkermarkierungen (!!!) und wahrscheinlich sind auch noch die Seiten vollgesabbert vor lauter Wissbegierde. Werde ich das alles umsetzen können? Wenn ja, dann wird es ein tolles Buch und jeder will es kaufen. Nein, das Buch baut keinen Druck auf. Nein, ich sitze nicht auf dem Sofa und zittere vor Aufregung und Tatendrang. Ich spreche ein Mantra: “Es ist ein Freizeitprojekt!” – Nur damit ich mich nicht für meine nächsten Jobs abmelde. Immerhin muss ich damit noch mein Geld verdienen. Das macht echt krank. Wenn ich darüber auch noch das Essen vergesse, dann nehme ich nebenbei auch noch 10 Kilo ab. Wie geil wäre denn das?

Ach ja, die Bücher solltet Ihr unbedingt kaufen, wenn Ihr auch noch mal etwas über das Schreiben lesen möchtet.

Bis bald! :-)

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Oct 23

Was ist dieser NaNoWriMo?

Einige von Euch wundern sich: Was schreibt sie da bei Facebook immer vom NaNoWriMo?
Wofür steht das und was soll das überhaupt?
Hier nun der unerschrockene Aufklärungsbericht:
NaNoWriMo ist die Abkürzung für “National Novel Writing Month”, oder übersetzt in etwa “Der Nationale Monat zum Schreiben eines Romans”. Nun gut, mittlerweile ist aus dem “National” ein “International” geworden.

Ziel ist es, im November (in 30 Tagen) 50.000 Wörter zu schreiben. Dabei geht es nicht um die Qualität, sondern nur um die Quantität. Dies dient als Motivationshilfe, damit man sich verdammt noch mal endlich auf den Hintern setzt, um den eigenen Roman zu verfassen.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich sage seit fast drei Jahren, dass ich einen Roman schreiben möchte. Sofern ich irgendwann mal die Zeit habe. Aber, wann ist das denn? Es ist wie mit dem Kinderkriegen: es passt nie. ;-)

Der NaNoWriMo kommt mir da in diesem Jahr gerade gelegen: Einfach mal rauslassen, einfach drauflos schreiben. Den inneren Zensor in diesem Monat auf eine lange Schiffsreise schicken.

Welche Regeln sind einzuhalten?
Starte am 1. November etwas Neues, ohne Plot und schreib 50.000 Wörter
bis zum 30. November (1.667 Wörter pro Tag).
Machbar, oder?

Noch mehr Info gibt es bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/NaNoWriMo
Die offizielle Seite ist dies: http://www.nanowrimo.org/
Achtung! Die macht süchtig, mich zumindest…

Ganz lieben Dank @canesco auf Twitter, für den Denkanstoß und den nötigen Schubs, dass ich in Braunschweig mit dem Thema nicht alleine bin und dass wir eine kleine “Gruppe” sind, die in diesem Jahr im November an diesem kreativen Schreibprojekt teilnimmt.
Ich freu’ mich drauf. :-)

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Oct 20

Heute früh im Frühstücksfernsehen

Heute früh musste ich dieses schöne Zitat hören:

Intelligenz ist die Fähigkeit,

seine Umwelt zu akzeptieren.

William Faulkner

Oha, das heißt im Umkehrschluss: ich bin nicht intelligent!
Mir fällt es verdammt schwer, Dummheit, Blödheit & Trägheit in meiner Umwelt zu akzeptieren. Das treibt einen erst in den Sarkasmus und dann in den Wahnsinn.
Gibt’s da was gegen? Anyone? ;-)

Euch einen schönen Tag!

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Oct 19

Es geht um den Ball, Jungs! – Rugby Welfen S.C. Braunschweig

“Wir haben am Samstag Karten für Rugby, bei den Welfen!” steht in der Email, die mir der Ehemann schickt. Aha?! Gut.
“Und was ziehe ich da an?” möchte ich fragen, verwerfe die Frage aber, weil ich weiß, dass es kalt wird und es sowieso keine Sau interessiert.

Zwei Stunden bevor es losgeht plaudert der Ehemann fröhlich über die soeben gegoogelten grundsätzlichen Rugby-Regeln. Die klingen noch irgendwie schräg, weil ich noch nicht genau weiß, was mich außer Männerknäuelen in schicken Polohemden erwarten wird. “Frieren die nicht in den kurzen Hosen?” ist meine größte Sorge und “Sieht aber schicker aus in kurzen Hosen.”

Vor uns parkt ein Auto mit einem Aufkleber “CYM” (Cymru, das ist walisisch für “Wales”). Jawoll, hier sind wir richtig. Aus dem Urlaub damals weiß ich, dass Wales eine Rugby-Nation ist. Der Kollege des Ehemanns, dem wir die Karten zu verdanken haben, ist Franzose, auch ganz traditionell eine Rugby-Nation. Wir haben es hier mit Profis zu tun. Ganz nebenbei möchte ich aber auch noch anmerken, dass das Welfen-Team in diesem Jahr in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Also, dass wir es mal sowieso mit Profis zu tun haben. So!

Das Spiel beginnt. Entgegen meiner Erwartung, dass ich beim intensiven Körperkontakt unter den Spielern ein “Autsch! Aua! Oh nee, ich muss wegsehen!” verspüren würde kommt es ganz anders. Ich stehe begeistert am Rand, strahle über das ganze Gesicht und möchte rufen: “Jawoll, richtig so! Hin da! Her mit dem Ball!”. Wir sind nicht so viele Zuschauer von daher gibt es keine  gröhlenden Fangesänge, wie im Fußballstadion. Ist das überhaupt üblich beim Rugby? Sicher in Cardiff, bei der Übertragung des Spiels zwischen Wales und Frankreich. Ich sollte es anschauen.

“Wir” sind die mit den weißen Hemden.

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Plötzlich dies: Hebefiguren, beim Einwurf des Balls. Das hatte ich nicht erwartet. Cool. Who the fuck needs denn eigentlich Cheerleader, wenn es viel sinnvoller ist, die Spieler im richtigen Moment anzuheben? Der Ball ist in Welfen-Händen. Das Publikum applaudiert. Wer braucht einen zickigen Mädchenhaufen?

Das Spiel ist grundsätzlich sehr schnell, die Spieler bewegen sich schnell über das Feld, wenn man sie nicht “tackled”. Das Tackling dient dazu, den Spieler aufzuhalten, indem man ihn umklammert und ihn damit zu Fall bringt.
Der Ball muss erst hinter der Torlinie der Gegner abgelegt werden, gelingt das, erfolgt danach der Schuss aufs Goal (Tor). Das erzielt bei einem Treffer dann noch mehr Punkte. Genauer: Der Bereich hinter der Torlinie, in dem der Ball abgelegt werden soll, heißt Malfeld. Ziel ist es, den Ball im gegnerischen Malfeld abzulegen.

IMG_5319Oh, die Herren aus Potsdam machen sich auf den Weg…

IMG_5266Aber “wir” sind auch viele.

IMG_5210Da möchte man rufen: “He, lasst den Mann mit dem Ball durch, er hat eine Mission, er ist ein Welfe!” -
Nun gut, ohne Gegner macht das Spiel ja auch wenig Sinn.

Trotz des vielen Körperkontakts wirkt das Spiel auf mich nicht brutal. Das macht alles irgendwie Sinn und ich glaube, dass die Statistik vielleicht richtig liegt, wenn sie sagt, dass es mehr große Verletzungen beim Fußball gibt.

Trotzdem höre ich auf dem Spielfeld Kommentare, wie: “Das sind doch MEINE Beine, verdammt noch mal!” – Gut, das hätte man vielleicht noch höflicher formulieren können, wir sind ja schließlich beim Rugby. In anderen Sportarten hätte man den Satz vielleicht noch mit “…,Du Wichser!” vollendet. Aber nein, das ist hier nicht der Stil.

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Auch wichtig finde ich den netten Hinweis eines Spielers, den ich mir sofort notiere: “Es geht um den Ball, Jungs!” – Gut, dass das noch mal jemand sagt, denn der Ball ist schon längst wieder aus dem Männerpulk heraus und es wäre gut, ihn nicht der gegnerischen Mannschaft zu überlassen. Jetzt sag’ noch mal einer, dass das Spiel brutal sei. Zu gern wüsste ich, was noch so gesprochen wird, aber dazu bin ich zu weit weg.

Faszinierend finde ich immer die Aufstellung zum “Gedränge”, das immer nach kleinen Regelverstößen stattfindet. Die Spieler fädeln sich zusammen, wie ein engmaschiges Fischernetz, die Techniken dazu kommen sicher aus dem Makramee und dem Origami. Sicher aus dem Origami, denn bekanntlich sind die Figuren sehr stabil.

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Jeder hat da seine Position und das Gebilde ist stabil. Der Schiedsrichter gibt Kommandos, die ich erst nicht verstehe. In der Halbzeit, in der Schlange am Bratwurststand, vertiefe ich meine Kenntnisse. Ich lasse mir erklären, was der Schiedsrichter da immer ruft, nachdem die Teams jeweils geflochten Aufstellung genommen haben: “Beugen – (Pause) – Fassen – (Pause) – Warten - (Pause) – Binden!” – Jemand ergänzt noch: “Schieben!” – Ah, das macht Sinn. Sehr fair, wie ich finde. Der Ball wird in die Mitte der Teams gelegt und dann mit den Füßen nach hinten durchgereicht. Dort wird er in Empfang genommen und im besten Fall entkommt jemand von den Welfen mit dem Ball in Richtung des gegnerischen Tors. Das sieht dann etwa so aus:

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Ich verstehe nicht, warum jemand “Aus!” brüllt, WIR haben doch den Ball, der war aus dem Pulk heraus doch ganz sauber, also das, also DAS versteh’ ich nicht! Schade, an diesem Tag verlieren die Welfen, doch ich bin sicher, dass wir sie beim nächsten Mal gewinnen sehen. Am 13.11.2011 ist das nächste Spiel und wir werden da sein. :-)

Schaut doch auch mal vorbei: http://www.rugby-braunschweig.de/

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Aug 06

Unboxing Mary 2 – Haute Couture à la Maison

Damals war es Mary. Keine Ahnung, warum sie Mary hieß, meine 1. Schneiderbüste. Aber da Frauen ja sowieso dazu neigen, Dinge mit Namen zu versehen, warum nicht auch dies?

Mary hat die Umzüge nicht so gut überstanden, war sie doch ein komplettes Styropormodell. Zusätzlich, öhm, also, öhm, haben die Mary und ich uns figürlich sehr voneinander entfernt. Mary, die doofe Zicke ist einfach nicht mitgewachsen. Hmpf!
Nach einer Reihe von Abendkleidern und anderen Kleidungsstücken, die ich ihr an- oder aufgesteckt habe, fand sie ihr Ende irgendwann bei ALBA. War in dem Moment auch kein Thema, denn fürs Nähen hatte ich in den letzten Jahren gar keine Zeit.
Seit wenigen Wochen kommt die Nählust zurück. Auch die Tatsache, dass ich nicht das perfekte Messekleid finde, so eins, wie im letzten Jahr, bringt mich auf neue Ideen. Ich muss nähen.

Dummerweise finde ich diese Literatur. Manchmal ist Amazon wirklich grausam.

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Genial!
Dann finde ich bei DaWanda einen Originalschnitt aus den 60ern, den ich anpassen werde. Ich liebe die 60er-Mode.

Aber jetzt fehlt mir ein wichtiges Utensil: Mary!
Solange ich irgendwelche weiten Dingsbums nähe, kein Thema, das geht ohne. Aber das, was ich in der Fachliteratur finde, das braucht: Mary!

Bei Amazon finde ich meine neue Mary. Jetzt ist sie da! Wenn jetzt noch der Schnitt kommt, dann geht es los. Oha, hier treffen wieder mal Hobby und Beruf zusammen. Immerhin geht es erstmal um Messekleider. :-)

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Ein Riesenkarton!

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Noch ein Karton. Ein Dressmaking-Model? Nee, da muss die neue Mary drin sein.

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Oha, hoffentlich brauch’ ich kein Werkzeug…

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Yeah, die ist schon von anderer Qualität!

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Geht doch! Cool mit Rockabrunder.

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Jetzt braucht die Mary noch exakt meine Größe.

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OMG! WTF!

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So bekommt Mary einen dicken Hals…

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Hm, die Mary ist ganz schön fett, an der Hüfte müssen noch weitere 5 cm dazu.
Ich schaue schon den ganzen Tag drauf! Ich glaube, das motiviert mich zum Abspecken. Hoffentlich…

Also ich freu’ mich auf unsere Zusammenarbeit, Mary! :-)

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Aug 05

Reisetagebuch Kroatien: Schluss mit lustig!

“Hä, Du schreibst ja gar nicht über Kroatien, nur so anderes Zeug! Oben drüber steht nur Kroatien. Was soll’n das?” -

Ich war im letzten Jahr und im vorletzten schon dort und da brauche ich das alles nicht mehr. Scrollt einfach ein bisschen in meinem Blog herum, dann seht Ihr, was da los war. In der Kategorie “Reisetagebuch”.
In diesem Jahr hatten wir dasselbe Programm, nur mit Familie und mit totaler Entspannung. Da gibt es nicht viele neue Themen und Fotos.

Totale Entspannung ist übrigens, wenn man gar nicht mehr den Druck hat, alle Sehenswürdigkeiten zu knipsen. Stattdessen liegt man einmal mehr am Strand, holt die Aquarellfarben raus, oder sitzt einfach mal im Café an der Riva. Gut, das könnte ich so nicht immer, aber in diesem Jahr war es genau das Richtige. Also worüber sollte ich schreiben? :-)

Urlaub ist für mich auch immer, etwas Neues zu sehen, immerhin kostet es Geld!

Darum heute hier ein kleiner Abschluss.
Ich habe diese Nachricht im Gästebuch unserer Vermieter hinterlassen und schließe damit das Kapitel Urlaub für 2011 ab. Noch ein Satz:

Es war herrlich! :-) :-) :-)

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Jul 27

Meine Rezension: Nathalie küsst – David Foenkinos

Ein ganz besonderer Liebesroman.
Mein Liebesroman-Favorit des Sommers – nein des Jahres! Der Roman beginnt mit der märchenhaften Geschichte von Nathalie und François. Ein traumhaftes Paar und so verliebt, weiß der Klappentext. Der Klappentext teilt mir aber auch im nächsten Satz mit, dass François zu Beginn der Geschichte sterben wird. Na super, ich lasse das Buch sinken. Will ich das wirklich lesen? Will man Titanic sehen?
Zurücklegen will ich es aus irgendwelchen Gründen auch nicht. Ich lese also weiter im Klappentext, um mich zu versichern, dass es sich nicht um ein Buch mit übersinnlichen Geschichten handelt. In diesem Fall verbliebe es in der Buchhandlung! Wen wird denn Nathalie küssen? Sie hat ja insgesamt 239 Seiten Zeit zum Küssen. Zum Glück gibt es hier auch einen Hinweis: “Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während…”. Kann man da etwas anderes tun, als das Buch in die Einkaufstasche zu legen? Nein, ich nicht. Schon der Begriff “Quotenschwede” macht mich neugierig.

Ich beginne zu lesen und bin begeistert. David Foenkinos erzählt die Geschichte humorvoll in einem irren Tempo. Ein Mittel dazu sind die eingeschobenen Minikapitel, die jeweils eines der Themen aus dem vorangegangenen Kapitel in wenigen Worten oder Sätzen aufgreifen. Unterhaltsame Zwischentöne, die oft für Überraschung sorgen, wie z.B. die Fußballergebnisse eines besonderen Abends, oder das Kapitel 47 – Gedanke eines polnischen Philosophen: “Es gibt großartige Menschen, die man im Leben zum falschen Zeitpunkt trifft. Und es gibt Menschen, die großartig sind, weil man sie im rechten Moment trifft.” Ach, da sagt er was! Eine so schöne Textstelle. Ebenso wie der Text zu Alain Souchons Chanson “L’amour en fuite” sicher nur für eines der Zwischenkapitel geschrieben wurde.

Nein, es ist auf gar keinen Fall eine kitschige Liebesgeschichte mit Nackenbeißer-Charme. Es ist ein herrliches kleines Buch, das eine schöne Geschichte bis zum Ende erzählt. Wirklich bis zum Ende, denn am Ende des Romans habe ich das Gefühl, dass das Ende richtig und gut ist. Ich will hier nichts verraten. Ich schlage vor, dass Ihr dieses wunderschöne kleine Buch einfach mal lest. Es ebenso gierig verschlingt, wie ich. Ganze 2 Stunden 50 Minuten hat es gedauert. 239 Seiten, und jede dieser Seiten ist ihr Geld wert.

Fazit: Kaufen, lesen glücklich sein! :-)

Nathalie küsst

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Jul 26

Reisetagebuch Kroatien: Bale – Der stille Ort

Vielleicht ist Bale kein stiller Ort, vielleicht ist es kein wichtiger Ort. Aber ich empfehle Bale trotzdem. Die kleinen schnuckeligen Gassen, die scheuen Blicke der Einwohner gegenüber Touristen, die in der Mittagszeit mit dicker Kameraausrüstung beladen durch den Ort laufen. Dabei stören sie durch hektisches Dauerklicken des Auslösers die Ruhe. Nur schwer vorstellbar, bei 29 °C! Diese Touris müssen verrückt sein!
Aber: für ein gutes Foto vergisst man einfach mal, dass es viel zu heiß ist. :-) Eine Katze, die wie tot auf dem Platz liegt und sich nur kurz versichert, dass von uns keine Gefahr ausgeht, verstärkt diesen Gedanken, dass wir verrückt sind. Alles das gibt uns außerdem das Gefühl, dass hier gerade ganz kurz vor unserem Eintreffen in Bale ganz einfach die Zeit stehen geblieben ist und sich auch so schnell nicht weiter bewegen wird.

Der Ort ist kroatisch und italienisch zugleich. Das zeigt sich nicht nur im Ortsschild: Bale – Valle. Valle ist der italienische Name. Diesen Namen nutzen die meisten Einwohner Bales, sind sie doch vorwiegend Italo-Kroaten. Das allein ist noch gar nichts Besonderes, denn alle Küstenorte in Istrien haben italienische und kroatische Namen. In Bale gibt es noch eine Besonderheit, die auffällt, wenn man etwas länger in Istrien unterwegs ist. Die Inschriften an den Häusern und an der Kirsche sind meist in lateinischer Schrift, nicht in der glagolithischen Schrift, die auf slawische Wurzeln schließen lässt. Vielleicht ist das der Grund, dass auch die Italienisch-Kroatische Gesellschaft im restaurierten Castel Bembe in Bale – Valle zu finden ist.

Ein paar Fotos vielleicht?

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Neben dem Parkplatz

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Das Castel Bembe

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Ein bisschen Venedig gefällig?

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Die Stadtverwaltung

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Meine romantische Lieblingsgasse

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Bale kann auch modern, so mit Graffiti und so…

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Die Kirche

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Lateinische Inschrift

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Minigasse

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Multilingualer Wegweiser, scheinbar gibt es hier Bedarf in vielen Sprachen…

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Erstaunlich viele schöne Brunnen im Ort

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Kroatisch ist gar nicht so schwer

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Die Siesta-Katze

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Schickes, aber furchtbar unpraktisches Pflaster.

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Haus – schön- irgendwie

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Hat man auch immer gerne, sowas

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Mittagspause

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