Heute viel erledigt, aber zwischendurch musste einfach mal ein Spaziergang mit Kamera sein.
Motto: Üben, üben, üben…
Ein bisschen Riddagshausen.
Fazit: Einfach machen. Lernen, üben, trainieren und den Blick schärfen.
Heute viel erledigt, aber zwischendurch musste einfach mal ein Spaziergang mit Kamera sein.
Motto: Üben, üben, üben…
Ein bisschen Riddagshausen.
Fazit: Einfach machen. Lernen, üben, trainieren und den Blick schärfen.
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Während die Kälte über uns hereinbricht und wir vielleicht eine dickere Strumpfhose auswählen und zu Hause tatsächlich die sonst verschmähten hässlichen Wollsocken anziehen (ich finde ALLE Wollsocken hässlich),
vielleicht sogar eine Mütze aufsetzen (ich finde auch Mützen doof), sobald wir das Haus verlassen,
in dieser Zeit rüste ich die Bude mal spontan aufs Frühjahr um.
Alter Schrott wird entsorgt, die dicken Gardinen durch leichtere ersetzt, alle winterlichen Wohnaccessoires werden auf den Frühling getrimmt, der Sommerurlaub geplant. Herrlich!
Fühlt sich gut an, nur der Blick nach Draußen erinnert irgendwie an Weihnachten…
Gestern noch Neujahrsdeko, heute Blumentopf.
Nicht mehr so ganz frühlingsfrisch, war wohl etwas beschwerlich, die “Reise” vom Blumenladen ins Wohnzimmer. Jungs, ich geb’ Euch noch maximal drei Tage!
Gruseliges Gegenlicht. Aus der Reihe “Du-und-Deine-Kamera-und-die-Grundlagen-des-Fotografierens”
Hier geht noch was.
Gggg-gggaa-ggaa-gggarten! Bbbbbbbbibbbberrr!
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So, alle Geschenke eingepackt.

Ich weiß schon, was ich die nächsten Tage anziehe und der morgige Tag kann entspannt beginnen. Wow! Das macht mir ja schon ein bisschen Angst. Sicher fällt mir morgen wieder noch irgendwas ein. Aber vielleicht hat es ja doch mal geklappt, so ohne Zeitmanagement alles gewuppt zu bekommen. Vielleicht sollte ich es aber einfach unter Lebenserfahrung verbuchen.
Ich habe in diesem Jahr das rotweiß-Thema auch bei den Geschenken voll durchgezogen. Ich finde es total schick und preislich war das auch mal eine gute Idee.
Aber, was ist das? Ein kleines rotes Geschenk, das ich garantiert nicht eingepackt habe. Süß! Ob ich da wohl einfach mal gespannt bin, Ehemann???


In diesem Jahr konnte ich nicht davon lassen, die Geschenke mit wirren Dialogen von nicht vorhandenen Personen zu beschriften, die sich um die Geschenke streiten. Hätte ich doch bloß größere Kartons genommen, dann hätte ich ganze Geschichten erzählen können. Vielleicht hätte ich auch noch Ansätze zur Konfliktbewältigung unterbringen können, wo doch Weihnachten so besinnlich… ups, ich schweife ab.

Höhepunkt unseres Weihnachtsfestes ist das “5-Euro-Geschenk-Würfelspiel”: Jeder besorgt ein Geschenk im Rahmen von 5,- €, dann wird um die Päckchen gewürfelt. Ein großer Spaß! Hier ist mein Geschenk.

Dann wünsche ich Euch auch ein ganz fröhliches Weihnachtsfest ohne Stau und Zeug.
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Ich musste diese Äpfel kaufen.
Ich stand heute vor dem Obstregal und dachte: “Wow, sind das schöne Äpfel! Die muss ich haben! Da mache ich Fotos, und dann esse ich sie auf! Hoffentlich sind die auch lecker!”
Kennt Ihr das? Hattet Ihr auch schon mal den Impuls, schönes Obst zu kaufen, nur um es zu fotografieren? Nein? Na, dann könntet Ihr mein Verhalten mal bitte psychologisch auswerten?
Wenn die Äpfel mit denen Schneewittchen vergiftet wurde genauso ausgesehen haben, na dann wundert mich gar nix!




Schicke Form. Ist es der Apfel, der eigentlich eine Paprika sein wollte?
Der hat so Erdbeeren-Löcher-Pickel-Dingsbums. Ist der schizo: Apfel-Paprika-Erdbeere?

P.S. In genau diesem Moment habe ich den 1. Apfel für gut befunden und auf der Stelle verspeist! Der war so genial süß lecker.
Auch das noch… Hübsch und lecker, genau wie ich!
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Yeah, mal wieder was zum Unboxen!
Ein Wurstförmiges Paket aus Amerika. Zu leicht für Wurst. Wer sollte mir auch eine Wurst schicken, aus Amerika?

Der Absenderstempel lässt mich wieder hopsen. Die NaNoWriMo-Zentrale.

Das kann nur das Winner-T-Shirt sein.


Yeah!

Winner sollten auch Winner-T-Shirts tragen.
Nicht vergessen: Wir sehen uns beim NaNoWriMo 2012, oder?
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Lassen wir wieder Bilder sprechen!
Sagte ich schon, dass ich dieses Objektiv toll finde?
Thema heute: 3. Advent und der Ehemann ist wieder im kroatischen Backwahn. Nur in Maßen vereinbar mit WW-ProPoints.
Mandarinen-Mini-Guglhupfe
Die sind so lecker, die müssen hinter Glas.
Schlimmer wird das Verlangen danach, wenn man nach einer halben Stunde die Glashaube wieder öffnet und der Mandarinenduft verführerisch in die Nase steigt.
Geduldiges Warten, bis die Familie zum Adventskaffee eintrifft.
Selbstgemachte Rumkugeln nach Schwiegermutter-Rezept
Ich nenne sie “Rumkugeln Marija”.
Unser Weihnachtsbaumersatz 2011
Was sollten wir auch an einen Baum hängen?
Weihnachtskartenmotiv?
Ich wünsche eine schöne Woche!
Wie wäre es dann endlich mit ein bisschen Weihnachtsstimmung?
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Mit 40 kann man dann doch mal endlich auf die Kacke hauen, Ziele neu definieren und sich Wünsche erfüllen.
Fangen wir an mit: “Wünsche erfüllen” –> Hab’ ich gemacht. Nun gut, im “Mich-belohnen” war ich ja schon immer ganz groß.
Also Stiefel: Ein bisschen widersinnig, aber furchtbar schick ist in diesem Jahr die Stiefelmode. Da kann man fellbesetzte (Fake-Fur) Stiefel in der klassischen Optik von “Naturfreunde-Fußbekleidung” erstehen, die beim genauen Hinsehen dann doch echte Damenstiefel sind. Herrlich! Wie die sich allerdings bei Glätte bewähren ist mir ein Rätsel und auch (fast) egal.


Alle die mich kennen wissen, dass ich mich im Winter bei meterhohem Schnee gerne dafür entschuldige, diese Art von Stiefel, also Wanderstiefel oder Moonboots, in der City zu tragen. Bei Ausnahmeschneefall sei das erlaubt, aber schick ist es nicht. Das habe ich wohl von Mutti, die auch heute noch immer einen “vernünftigen” Stiefel mit viel Absatz trägt. In den letzten Jahren habe ich das mehr bewundert, als umgesetzt. Es tut einfach weh, wenn der Absatz über 5cm hinaus geht und sich die 117 Kilo Gewicht auf den Zehen ablegen – oder schlimmer noch,auf den Ballen, aua! Ich muss dann immer an den Comic denken, wo die dicke Frau auf dem dürren Mann herumspringt, der von Todesangst geplagt auf dem Bett liegt. Oder an Miss Piggy, die Kermit verprügelt. Aua!
Jetzt habe ich beschlossen, wieder mehr “vernünftige” Schuhe zu tragen. Gut, ich habe das mit meinen Zehen besprochen, sie haben zugestimmt, unter der Bedingung, dass ich die Weight-Watchers wieder aufsuche. Läuft ganz gut soweit.
Nachdem mir meine Zehen die Genehmigung für diesen Wunsch erteilt haben, habe ich sofort zugegriffen, aber so richtig. Die Stiefelette ESCALADE von Sonia by Sonia Rykiel, die sollte es sein. Ein High-Heel, Absatzhöhe 11 cm, das konnte nach der Zalando-Erläuterung aber gar nicht doll ins Gewicht fallen, denn immerhin gibt es eine Plateausohle von 3 cm. Bleiben 8 cm. Pfft, das kann doch jeder! Die deutsche Übersetzung für Escalade ist übrigens “das Klettern, das Hinaufsteigen”. Perfekt, dann sollte da mindestens eine Brockenwanderung drin sein.
…und dann waren sie da!

Diese herrlichen Teile. Ich musste sie einfach behalten. Jetzt muss eine Trainingsstrategie her. Ich ziehe sie an, laufe vom Wohnzimmer in den Flur und zurück. Dann setze mich erleichtert auf das Sofa. Besser gesagt: ich falle auf das Sofa, weil der Abstand zwischen angewinkeltem Po und der Sitzfläche ein anderer, als der gewohnte Abstand ist. Wer kann denn das ahnen?
Es gilt die folgende Strategie: Die Stiefel werden bei vorhersehbaren Ausflügen eingelaufen. Kurzstrecke!
1. Versuch: Der Ehemann führt mich an meinem Geburtstag in ein Restaurant aus. Es ist gut zu Fuß erreichbar, erreicht aber von der Entfernung her das Limit, was zu Fuß mit diesen Schuhen möglich ist. Zudem ist es dunkel. Apropos. Bruce Darnell würde sagen: “Du gähst wie eine Pförrrd!” Und damit liegt er verdammt richtig, der gute Bruce. Als Zustimmung wiehere ich, während ich neben dem Ehemann hertrippele, stolpere und eiere. Sollte ich stürzen, so würde mich kein Wort des Bedauerns erreichen. Männer werden nie verstehen, warum wir Frauen sowas Unsinniges tun. Ich bin plötzlich sogar einige Zentimeter größer, als der Ehemann. Er hat aber nur Hunger und treibt mich an. Zum Glück kann ich mich eine Weile entspannen, bis wir das Restaurant wieder verlassen.
Oh, ich fühle mich so schick.
2. Versuch: Wenn es mit dem Laufen schwer ist, dann nehme ich doch das Rad. Warum ist mir das nicht gleich eingefallen? Ich versuche aufs Rad zu steigen und bleibe mit dem Absatz am Radrahmen hängen, dabei lege ich mich fast in der Garage ab. Uff, gerade noch so abgefangen, den Sturz. Jetzt fehlt mir noch so ein Rentner, der die Garage betritt und mich dabei erwischt, wie ich mit meinen geilen Stiefeln aufs Rad will. Den Hinweis auf “richtige” Schuhe könnte ich in diesem Moment nur unsachlich parieren. Nach 200 Metern auf dem Rad habe ich kurzzeitig den Wunsch, den Sattel höher zu drehen. Ich freue mich aber auf den Moment, an dem ich an der Ampel halten und wieder aufsteigen muss, denn das geht viel schneller. Ich komme ganz leicht mit den Füßen auf den Boden. Sonst muss ich immer wieder angestrengt auf den Sattel klettern.
Auf halber Strecke läuft mir ein Schauer über den Rücken. Ich muss wieder runter vom Fahrrad, also so richtig! Dann nämlich, wenn ich angekommen bin. Wie wird sich der Absatz verhalten, wenn ich das Bein so weiblich durch den Fahrradrahmen ziehen will? Die Alternative wäre, das Fahrrad gar nicht loszulassen und mit dem Fahrrad direkt in die Praxis zu meinem Termin zu fahren: “Du, sorry, ich komm’ hier nicht mehr elegant raus, aus dem Fahrrad, das macht doch nichts, oder?” Mist, ich bin aber auch manchmal unbeholfen.
Der Fahrradständer liegt direkt neben einem großen Durchsichtschaufenster einer Buchhandlung. Auf der anderen Seite stehen “Zuschauer”, die auf den Bus warten und für jede lustige Ablenkung dankbar sind. Ich weiß nicht genau, wie, aber mit einem lauten Ächzen ziehe ich den Absatz mit dem gesamten Bein aus dem Fahrrad. Ich denke kurz drüber nach und beschließe auf der Rückfahrt wie ein Kerl auf das Rad aufzusteigen. Klar, auf einem Herrenrad gibt es das Problem nicht. Da muss man anders auf- und absteigen. Oha, da ich weiblich sozialisiert bin, macht mich das ganz unruhig. Hoffentlich hole ich mir dabei keinen Krampf im Oberschenkel und falle hilflos um? Ich werde schon nervös. Das wäre genauso, als müsste ich plötzlich im Stehen pinkeln.
Wenige Augenblicke später stehe ich auf dem Kopfsteinpflaster und habe ganz andere Sorgen. Sagte ich schon, dass ich für betonierte Innenstädte mit lediglich virtuellem Kopfsteinpflaster bin? Nein, dann sage ich das jetzt. ICH HASSE KOPFSTEINPFLASTER! Ich hatte die Schuhe auf glattem Pflaster schon fast im Griff und jetzt das. Ich versichere mich bei meiner Freundin, ob es immer noch total bescheuert aussieht und als würde ich auf Eiern gehen. Sie sagt, dass alles gut sei und lobt mich für mein Durchhaltevermögen. Ah, Lob ist immer super.
Auf die Kacke hauen. Erledigt.
Wünsche erfüllen. Erledigt.
Dann fehlt jetzt noch das neue Ziele-Dingsbums. Na, dann.
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Traditionell folgt hier ein Fotobeitrag zur Weihnachtsdeko.
Wie auch in den Jahren zuvor ist es die Antwort auf die Frage: “Was machste denn so als Deko?”
In diesem Jahr wieder rot und weiß. Weniger ist mehr und in den nächsten Tagen werde ich auch noch hier und da einen Tannenzweig einfügen.
Nur nicht hier im Weihnachtsstrauß-Gesteck-Gebilde-Ersatztannenbaum-Dingsbums.
Bitteschön und allen einen schönen zweiten Advent:

Zufällig entdeckt, diese Mini-Weihnachtssterne. Ich bin ja keine Freundin der Weihnachtssterne, weil ich die voll spießig finde, aber jedes Jahr tauchen diese Teile doch irgendwie wieder in meiner Deko auf.

Diese wunderschönen großen Kugeln habe ich letztes Jahr in der Autostadt gekauft. Vier Stück habe ich davon. Reicht absolut aus. Wunderschöner Rotton, werde noch mal das Schleifenband anpassen müssen. Das gefällt mir noch nicht so.

Ich so, hier so mit drin, so.


Schnuckliges kleines Männlein an der Kugel, versucht es dem Weihnachtsrummel zu entfliehen?
Das Ärgerliche an der Fotografie mit diesem Objektiv ist die Tatsache, dass man jedes kleine Staubkörnchen sieht, denn natürlich habe ich die Kugeln nicht abgewischt, bevor ich sie aufgehängt habe. Da habe ich gar nicht dran gedacht. Pfft, sowas…

Es werde dann doch mal Licht: Angels.
Wer sagt denn, dass man Lichterketten in die Zweige winden muss?

Auch durch diese staubigen Engel fällt Licht. *holt jetzt doch mal ein Küchentuch, bevor die Schwiegermama nächste Woche zu Besuch kommt*

Hier so: Tricks mit IKEA-Teelichter-Gläsern und Draht

Hm, vielleicht sollte ich das als offizielles Weihnachtsbild für Grußkarten nehmen?
Mir gefällt’s.

Hier könnte man noch mit Tanne arbeiten…
Euch noch einen schönen 2. Advent!
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Nach fast 30 Tagen Blogabstinenz wieder zurück. Projekt abgeschlossen. 50173 Wörter sind geschafft. Am Ende war es wieder einmal knapp: am letzten Tag waren noch etwa 2000 Wörter zu schreiben. Das machte mir aber kein Kopfzerbrechen, denn ich weiß, dass es bei mir immer so ist. Gib’ mir eine Deadline und ich erfülle sie. Immer zum Ende hin und ganz knapp. Genauso, wie mein Verhalten beim Bus- und Bahnfahren. Ankommen. Einsteigen. Wegfahren.
Das wird sich bei mir nicht ändern und ich will es auch nicht, dann wozu sonst ist eine Deadline da?
Timothy Ferris schreibt in seinem Buch Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
dass immer genau so viel Zeit da sei, wie sie für diese Aufgabe nötig wäre. Das gefällt mir sehr gut und es war die Entdeckung aus dem Buch, die ich sofort umgesetzt habe. Wirklich neu war das für mich nicht, aber ich konnte jetzt jemanden zitieren, der genauso denkt und der dies noch dazu in ein Buch geschrieben hatte, mit dem er eine Schweinekohle verdient.
Das kann nur die Wahrheit sein. Genug dazu, zurück zum #NaNoWriMo.
Gar nicht so leicht zu erklären, was man da macht und warum überhaupt. Ich habe dazu auf dem Barcamp in Braunschweig am 19./20. November 2011 eine Session gehalten. Eine Turbosession möchte man meinen, wenn man sich meine Sprechgeschwindigkeit auf dem Video anschaut. Noch viel schneller, als sonst üblich, da kann es einem schwindelig werden. Das zeigt aber lediglich meine Begeisterung für diese großartige Sache.
Auch wenn ich das im Video schon gesagt habe, dann möchte ich hier noch mal einen Dank an meine Writing-Buddies @canesco und @modomiro senden, die mich mitgezogen haben. Einfach die Tatsache, dass da zwei nette und witzige Menschen mitschreiben, von denen ich den einen noch gar nicht persönlich kenne, zieht mich mit. Einfach nur, weil sie jeden Tag wieder schreiben und sich ihr Wordcount erhöht. Am Anfang war ich etwas schneller, am Ende die anderen beiden. Auf der einen Seite das Gefühl von “Weiterkommen!”, auf der anderen Seite das Signal “Los! Wir bleiben dran!”. Das hat so viel Kraft, dass ich das nicht erklären kann. Man muss es erleben. Aber dafür gibt es ja im nächsten Jahr wieder einen #NaNoWriMo.
Mein Fazit:
Ich habe über ein Romanthema geschrieben, dass mir seit fast drei Jahren im Kopf umherspringt. Nichts, was literaturpreisverdächtig ist. Genre “Chick Lit”, ein lustiger Frauenroman.
Mit der Aussage: “Wenn ich mal Zeit habe, dann schreibe ich einen Roman!” oder “Wenn ich mal Zeit habe, dann schreibe ich das mal als Roman auf!”, habe ich mich immer rausgeredet. Der Autor Wolf Lasko hat das in seinem Buch Personal Power. Wie Sie bekommen, was Sie wollen
mal als ‘Verpisserstrategie’ bezeichnet. Recht hat er damit. Dieser vergangene Monat hat mich so mitgerissen und mir klar gemacht, dass es viel leichter ist, als ich dachte, mir die Zeit freizuschaufeln, für dieses erstmal sehr persönliche Schreibprojekt. Genauer: Für das mir sehr wichtige persönliche Schreibprojekt.
Seit gestern Abend bin ich von einer Leichtigkeit erfüllt, die ich weder in dieser Stärke erwartet hätte, noch könnte ich sie hier erklären. Ich fühle mich nicht leergeschrieben. Ich fühle mich frei, sehr frei für neue Projekte und dieses 2011, was in vielerlei Hinsicht gar kein gutes Jahr war, bekommt einen Sinn. Wenigstens hat es mich einem meiner Ziele nähergebracht: mehr Kreativität in mein Leben zu bringen. Mich auf den Weg in einen kreativen Beruf zu machen. Mutig zu sein und Dinge loszulassen.
Ich hatte gar nicht geplant, eine Flasche Champagner zu trinken. Hier handelt es sich schließlich nur um den “First Draft”, den ersten Wurf eines Romans, den ich noch x-mal umschreiben werde, bevor ich ihn einem Verlag als Manuskript anbiete. Das ist aber noch immer keine Garantie dafür, dass er irgendwann gedruckt vorliegen wird. Dennoch musste das sein. Ich hatte das Gefühl, einen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben und da war diese im Keller “für gut” abgelegte Flasche Champagner plötzlich “gut” und musste sofort getrunken werden. Vielleicht tröstet es den Leser, dass es sich hier nicht um meine Lieblingssorte handelte - die gibt’s dann zur Veröffentlichung
, sondern hier nur eine Flasche “Moët & Chandon” dran glauben musste. Immerhin. Es gibt also noch eine Steigerung.
Vergleichen wir es mal mit einem Tanz auf dem Seil. Betrachten wir jemanden, der mit dem Seiltanz beginnt. Ein paar mehr Sicherungen sind schon notwendig, um zu beginnen. Mut allein reicht da nicht aus. Die Sicherungen zwicken und stören etwas, schränken uns in unserer Bewegungsfähigkeit ein. Je mehr wir diesen Seiltanz trainieren, desto besser und sicherer werden wir, und umso mehr ‘fremdartige’ Sicherungen legen wir ab. Ebenso wächst unser Selbstbewusstsein. Die Tatsache, sich seiner selbst bewusst zu sein, bekommt beim Seiltanz eine noch größere Bedeutung.
Ich schließe dieses total doofe, f****** Jahr zuversichtlich ab und weiß, dass 2012 der Hammer wird. Muss ja, was sonst? Gelernt habe ich, dass es solche Jahre, wie 2011 geben muss, damit so erfolgreiche 2012 passieren können.
Wer also mal einen freien Kopf benötigt, der sollte sich den #NaNoWriMo im November 2012 vormerken.
Vielleicht werden wir dann Writung-Buddies sein? Ich freu’ mich drauf.
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Vorbereitung: Ein Schreibtotem muss her!
Das Anleitungsbuch schlägt vor, eine Kopfbedeckung auszuwählen, die zum Schreiben aufgesetzt wird. Ein Totem, das uns zum Durchhalten animiert. Chris Baty trägt einen Wikingerhelm. Aha. Schick. Wo’s passt. Wisst Ihr, wie doof und platt gedrückt man aussieht, wenn man einen Helm wieder absetzt?
Es gibt noch keinen Karnevalsmarkt und außerdem bin ich eine Prinzessin. Wie sieht das denn aus?
Ich wähle zwei Dinge, die mir ein gutes Gefühl, oder ein gutes Gefühl fürs Schreiben geben:

Mein Bretagne-Schal! Distinguierte französische Lässigkeit oder Streifen, die Dickmadam nicht dick machen. Frische Lebensfreude, blablabla. Ich mag ihn!
Auch wenn ich nie wieder in die Bretagne fahre, weil es nur Regen und Natur dort gibt, wie scheußlich! Fahrt da bloß nicht hin!
Meinen guten alten Kolbenfüller, den ich mal irgendwann in den 80ern von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen habe. Mit Gravur! Ein schönes Stück!
Ich liebe klassische Füllhalter. Wenn möglich, dann schreibe ich auch gerne damit. Er soll mich daran erinnern, zu schreiben, zu schreiben, zu schreiben.
Ich habe alle möglichen Prüfungen und Briefe damit geschrieben oder unterschrieben. Die Liebesbriefe, die ich während der Schulzeit damit geschrieben habe waren leider immer erfolglos. Ein Griff ins Klo, aber vielleicht die falschen Typen? Natürlich frotzelt der Ehemann: “Na, und Dein Abi war ja nicht der Brüller!” – Pfft, Kein gutes Zeichen?
Aber: Alle Prüfungen, die ich jenseits der 20 damit geschrieben habe, die waren erfolgreich. Also bitte! Der Gute brauchte Zeit zum Warmlaufen! Jetzt dient er als Totem und schreit: “Schreib’, oh Gott, SanDi schreib’!”
Ehrlich betrachtet könnte man sich fragen, ob das wohl die richtige Wahl ist. Doch, ist es,weil ich ganz tief drinnen ein gutes Gefühl damit habe.
Ich bin überzeugt, dass beide Totems mich zum 50.000 Wörter-Sieg bringen. Jawoll!
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