May 19

Plateausaison! – Ich fordere Vorbilder und Training für kleine Mädchen!

Heute danke ich Mutti wieder einmal für die wundervolle Trainingseinheit, damals auf einem Kinderfest 1977 in Bielefeld. Als “Stelzenlauf” getarnt, wusste Mutti schon in den 70ern, was für kleine Töchter im Leben wichtig ist: Fußtraining für Plateaus. Wie könnte man besser lernen, sich auf viel zu hohen Schuhen durchs Leben zu bewegen?

The sexiest Form, den weiblichen Fuß zu bekleiden – wie ich finde. Und die Schuhläden sind voll davon. Herrlich! Nach einigen stöckeligen Versuchen finde ich mich damit ab, dass wir diesen Sommer wieder absolut geile Schuhe tragen müssen, sofern wir es nicht eilig haben. Dann schlüpfen wir in ausgelatschte Edelballerinas.

Ich mache da mit! Eine Sache bleibt dabei weiterhin ekelhaft, nutzlos und hassenswert: Kopfsteinpflaster, bähhh.

Ich mit akkurater Mireille-Matthieu-Frise (damals mein absolutes Idol!), Clogs (darum die dunklen Knie, weil ich schon darauf nicht laufen konnte und mich immer auf die Nase gelegt habe) auf handelsüblichen Kinderfest-Plastikstelzen.
Mutti, im Hintergrund mit beigen Mantelkleid – und natürlich mit Plateaus – beobachtet kritisch den Lernfortschritt!

Ich wünschte die heutigen Muttis wären genauso vorherschauend! Seit der Freigabe von Jack Wolfskin für den allgemeinen Straßengebrauch außerhalb von Greenpeace-Aktionen haben viele Kinder aber leider die falschen Vorbilder, alles ist flach, wasserfest und winddicht. Goretex statt Plateau scheint das Credo. Widerlich! Gehört verboten! Denkt mal drüber nach!

Das, was wir jetzt sehen und lieben sind: Frauenschuhe! Jawoll! :-)

Und hier kommt meine (bisherige) Sommerauswahl:

Der Hammer sind diese (nur 10 cm) Plateausandalen von Robert Clergerie. Ich habe mich in die Teile verliebt!

Hach, schmacht! :-)

Jeffrey Campbell sollte man hier auch nicht verachten. Multicolor zu allen möglichen Farben aber soooo schön zu Jeans.

Bisschen höher, als die schwarzen Plateaus, etwa 12 cm. Effektiv aber nur etwa 7 cm, denn es ist ja Plateau. Tirili.
Damit lüftet sich auch das Geheimnis, warum ich mit meinen vielen Kilos diese Schuhe als “bequem” empfinde. Der ganze Fuß wird gepuffert und geschützt. 7 cm sind ja nun wirklich nicht so viel.

Gegen die neuen Schuhe wirken die blauen von vor zwei Jahren fast wie flache Kinderschuhe. Ich werde sie aber in diesem Jahr trotzdem noch mit anziehen.

Die habe im letzten Jahr noch zum Ende der Saison gekauft. Ein bis zweimal getragen. Gold steht mir ja nicht, aber das Glitzerdings ist schon mal eine ganz witzige Variante. Werden auch mit angezogen. Die sind richtig weich, obwohl sie ein Zalando-Schnäppchen von Zign sind.

Meine “didacta”-Schuhe. Die sind richtig sexy! Ich habe sie für Geschäftstermine angeschafft und bisher viel Lob dafür erhalten. Aber nach max. 6 Stunden muss ich den Schuh trotz Plateau wechseln. Autsch! Aber bis dahin… ;-)

Kurz: Ich bin gespannt auf diesen schönen Sommer und freue mich sehr. *hopst* :-)

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May 02

Garten-Update Frühling 2012

So, dann mal hier Teil 1 des Garten-Updates 2012. Nach den vielen Seminaren zur Prüfungsvorbereitung und einer sehr anregenden 1. Seminarsaison in 2012 musste jetzt etwas Kinästhetisches her. Eine Form der “Burnoutprophylaxe”?

Einfach machen:

  • Möbel reinigen und ölen,
  • altes Blumenzeug wegwerfen,
  • Blumentöpfe reinigen,
  • Blumen pflanzen,
  • …und überhaupt mal überlegen, welche Farben den Schwerpunkt bilden sollen. <– Ja, das ist schon sehr wichtig!
  • Auflagen neu nähen oder kaufen? <– in 2012 wird genäht!

Hier also mal ein paar Bilder:

 

Alles vorbereiten, bevor es losgeht!

So Blumen. Keine Ahnung, wie die heißen. Abends schließen sie immer ihre Blüten.

Harmonisch eingefügt in eine Dreierkombination im Schatten der Hecke.

Ich liebe Lavendel!

In diesem Jahr pflanze ich mal Lavendel!

Ich liebe Lavendel!

Ahhh, 10 verschiedene Sorten Lavendel in unserem Mini-(Mikro-)Garten!

In diesem Jahr habe ich auch mal Lavendel gepflanzt! Sagte ich schon, dass ich Lavendel sehr mag?

Hmmm, Rosmarin ist lecker zum Kochen!

Dann sind da noch diese, in den lustigen neuen Blumenkästen! Hinter der Rose und dem Olivenbaum.

Weiß jemand, wie diese Blumen heißen? Sie duften und waren im Angebot beim Hornbach, vor wenigen Wochen?

Deko-Dingsbums, noch kein Terrassenplatz zugewiesen

Neue Kissen für die Bank!

Noch nicht ganz fertig, diese Kissensache. Aber schon mal sehr bequem.

Hier noch mal mit dem neuen Plaid. Lässig hingeworfen.

Sagte ich schon, dass ich am letzten Montag meine Handgelenke nicht mehr bewegen konnte? Autsch.

Fortsetzung folgt. :-)

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Feb 07

Spaziergang – Saukalt, Winter eben

Heute viel erledigt, aber zwischendurch musste einfach mal ein Spaziergang mit Kamera sein.
Motto: Üben, üben, üben…

Ein bisschen Riddagshausen.

 

Fazit: Einfach machen. Lernen, üben, trainieren und den Blick schärfen.

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Feb 05

Von Drinnen und Draußen

Während die Kälte über uns hereinbricht und wir vielleicht eine dickere Strumpfhose auswählen und zu Hause tatsächlich die sonst verschmähten hässlichen Wollsocken anziehen (ich finde ALLE Wollsocken hässlich),
vielleicht sogar eine Mütze aufsetzen (ich finde auch Mützen doof), sobald wir das Haus verlassen,
in dieser Zeit rüste ich die Bude mal spontan aufs Frühjahr um.

Alter Schrott wird entsorgt, die dicken Gardinen durch leichtere ersetzt, alle winterlichen Wohnaccessoires werden auf den Frühling  getrimmt, der Sommerurlaub geplant. Herrlich!
Fühlt sich gut an, nur der Blick nach Draußen erinnert irgendwie an Weihnachten…

 Gestern noch Neujahrsdeko, heute Blumentopf.

Nicht mehr so ganz frühlingsfrisch, war wohl etwas beschwerlich, die “Reise” vom Blumenladen ins Wohnzimmer. Jungs, ich geb’ Euch noch maximal drei Tage!

Gruseliges Gegenlicht. Aus der Reihe “Du-und-Deine-Kamera-und-die-Grundlagen-des-Fotografierens”

Hier geht noch was.

Gggg-gggaa-ggaa-gggarten! Bbbbbbbbibbbberrr!

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Dec 24

Alle Geschenke verpackt, Weihnachten kann kommen!

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So, alle Geschenke eingepackt.

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Ich weiß schon, was ich die nächsten Tage anziehe und der morgige Tag kann entspannt beginnen. Wow! Das macht mir ja schon ein bisschen Angst. Sicher fällt mir morgen wieder noch irgendwas ein. Aber vielleicht hat es ja doch mal geklappt, so ohne Zeitmanagement alles gewuppt zu bekommen. Vielleicht sollte ich es aber einfach unter Lebenserfahrung verbuchen. :-)

Ich habe in diesem Jahr das rotweiß-Thema auch bei den Geschenken voll durchgezogen. Ich finde es total schick und preislich war das auch mal eine gute Idee.

Aber, was ist das? Ein kleines rotes Geschenk, das ich garantiert nicht eingepackt habe. Süß! Ob ich da wohl einfach mal gespannt bin, Ehemann??? ;-)

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In diesem Jahr konnte ich nicht davon lassen, die Geschenke mit wirren Dialogen von nicht vorhandenen Personen zu beschriften, die sich um die Geschenke streiten. Hätte ich doch bloß größere Kartons genommen, dann hätte ich ganze Geschichten erzählen können. Vielleicht hätte ich auch noch Ansätze zur Konfliktbewältigung unterbringen können, wo doch Weihnachten so besinnlich… ups, ich schweife ab.

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Höhepunkt unseres Weihnachtsfestes ist das “5-Euro-Geschenk-Würfelspiel”: Jeder besorgt ein Geschenk im Rahmen von 5,- €, dann wird um die Päckchen gewürfelt. Ein großer Spaß! Hier ist mein Geschenk.

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Dann wünsche ich Euch auch ein ganz fröhliches Weihnachtsfest ohne Stau und Zeug. :-)

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Dec 16

Hübsches Essen: Schneewittchen-Äpfel

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Ich musste diese Äpfel kaufen.

Ich stand heute vor dem Obstregal und dachte: “Wow, sind das schöne Äpfel! Die muss ich haben! Da mache ich Fotos, und dann esse ich sie auf! Hoffentlich sind die auch lecker!”

Kennt Ihr das? Hattet Ihr auch schon mal den Impuls, schönes Obst zu kaufen, nur um es zu fotografieren? Nein? Na, dann könntet Ihr mein Verhalten mal bitte psychologisch auswerten?
Wenn die Äpfel mit denen Schneewittchen vergiftet wurde genauso ausgesehen haben, na dann wundert mich gar nix!

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Schicke Form. Ist es der Apfel, der eigentlich eine Paprika sein wollte?

Der hat so Erdbeeren-Löcher-Pickel-Dingsbums. Ist der schizo: Apfel-Paprika-Erdbeere?

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P.S. In genau diesem Moment habe ich den 1. Apfel für gut befunden und auf der Stelle verspeist! Der war so genial süß lecker.
Auch das noch… Hübsch und lecker, genau wie ich! :-) :-) :-)

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Dec 12

Unboxing NaNoWriMo-Winner-T-Shirt

Yeah, mal wieder was zum Unboxen!
Ein Wurstförmiges Paket aus Amerika. Zu leicht für Wurst. Wer sollte mir auch eine Wurst schicken, aus Amerika?

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Der Absenderstempel lässt mich wieder hopsen. Die NaNoWriMo-Zentrale.

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Das kann nur das Winner-T-Shirt sein.

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Yeah!

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Winner sollten auch Winner-T-Shirts tragen.

Nicht vergessen: Wir sehen uns beim NaNoWriMo 2012, oder? ;-)

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Dec 11

3. Advent – Neue Kuchen, neue Kerzen

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Lassen wir wieder Bilder sprechen!
Sagte ich schon, dass ich dieses Objektiv toll finde? ;-)

Thema heute: 3. Advent und der Ehemann ist wieder im kroatischen Backwahn. Nur in Maßen vereinbar mit WW-ProPoints.

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Mandarinen-Mini-Guglhupfe

Die sind so lecker, die müssen hinter Glas.

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Schlimmer wird das Verlangen danach, wenn man nach einer halben Stunde die Glashaube wieder öffnet und der Mandarinenduft verführerisch in die Nase steigt.

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Geduldiges Warten, bis die Familie zum Adventskaffee eintrifft.

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Selbstgemachte Rumkugeln nach Schwiegermutter-Rezept

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Ich nenne sie “Rumkugeln Marija”.

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Unser Weihnachtsbaumersatz 2011

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Was sollten wir auch an einen Baum hängen?

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Weihnachtskartenmotiv?

Ich wünsche eine schöne Woche!
Wie wäre es dann endlich mit ein bisschen Weihnachtsstimmung? :-)

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Dec 09

SanDi, Sonia und das Kopfsteinpflaster

Mit 40 kann man dann doch mal endlich auf die Kacke hauen, Ziele neu definieren und sich Wünsche erfüllen.

Fangen wir an mit: “Wünsche erfüllen” –> Hab’ ich gemacht. Nun gut, im “Mich-belohnen” war ich ja schon immer ganz groß. ;-)

Also Stiefel: Ein bisschen widersinnig, aber furchtbar schick ist in diesem Jahr die Stiefelmode. Da kann man fellbesetzte (Fake-Fur) Stiefel in der klassischen Optik von “Naturfreunde-Fußbekleidung” erstehen, die beim genauen Hinsehen dann doch echte Damenstiefel sind. Herrlich! Wie die sich allerdings bei Glätte bewähren ist mir ein Rätsel und auch (fast) egal.

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Alle die mich kennen wissen, dass ich mich im Winter bei meterhohem Schnee gerne dafür entschuldige, diese Art von Stiefel, also Wanderstiefel oder Moonboots, in der City zu tragen. Bei Ausnahmeschneefall sei das erlaubt, aber schick ist es nicht. Das habe ich wohl von Mutti, die auch heute noch immer einen “vernünftigen” Stiefel mit viel Absatz trägt. In den letzten Jahren habe ich das mehr bewundert, als umgesetzt. Es tut einfach weh, wenn der Absatz über 5cm hinaus geht und sich die 117 Kilo Gewicht auf den Zehen ablegen – oder schlimmer noch,auf den Ballen, aua! Ich muss dann immer an den Comic denken, wo die dicke Frau auf dem dürren Mann herumspringt, der von Todesangst geplagt auf dem Bett liegt. Oder an Miss Piggy, die Kermit verprügelt. Aua!

Jetzt habe ich beschlossen, wieder mehr “vernünftige” Schuhe zu tragen. Gut, ich habe das mit meinen Zehen besprochen, sie haben zugestimmt, unter der Bedingung, dass ich die Weight-Watchers wieder aufsuche. Läuft ganz gut soweit.
Nachdem mir meine Zehen die Genehmigung für diesen Wunsch erteilt haben, habe ich sofort zugegriffen, aber so richtig. Die Stiefelette ESCALADE von Sonia by Sonia Rykiel, die sollte es sein. Ein High-Heel, Absatzhöhe 11 cm, das konnte nach der Zalando-Erläuterung aber gar nicht doll ins Gewicht fallen, denn immerhin gibt es eine Plateausohle von 3 cm. Bleiben 8 cm. Pfft, das kann doch jeder! Die deutsche Übersetzung für Escalade ist übrigens “das Klettern, das Hinaufsteigen”. Perfekt, dann sollte da mindestens eine Brockenwanderung drin sein.

…und dann waren sie da!

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Diese herrlichen Teile. Ich musste sie einfach behalten. Jetzt muss eine Trainingsstrategie her. Ich ziehe sie an, laufe vom Wohnzimmer in den Flur und zurück. Dann setze mich erleichtert auf das Sofa. Besser gesagt: ich falle auf das Sofa, weil der Abstand zwischen angewinkeltem Po und der Sitzfläche ein anderer, als der gewohnte Abstand ist. Wer kann denn das ahnen?
Es gilt die folgende Strategie: Die Stiefel werden bei vorhersehbaren Ausflügen eingelaufen. Kurzstrecke!

1. Versuch: Der Ehemann führt mich an meinem Geburtstag in ein Restaurant aus. Es ist gut zu Fuß erreichbar, erreicht aber von der Entfernung her das Limit, was zu Fuß mit diesen Schuhen möglich ist. Zudem ist es dunkel. Apropos. Bruce Darnell würde sagen: “Du gähst wie eine Pförrrd!” Und damit liegt er verdammt richtig, der gute Bruce. Als Zustimmung wiehere ich, während ich neben dem Ehemann hertrippele, stolpere und eiere. Sollte ich stürzen, so würde mich kein Wort des Bedauerns erreichen. Männer werden nie verstehen, warum wir Frauen sowas Unsinniges tun. Ich bin plötzlich sogar einige Zentimeter größer, als der Ehemann. Er hat aber nur Hunger und treibt mich an. Zum Glück kann ich mich eine Weile entspannen, bis wir das Restaurant wieder verlassen.
Oh, ich fühle mich so schick.

2. Versuch: Wenn es mit dem Laufen schwer ist, dann nehme ich doch das Rad. Warum ist mir das nicht gleich eingefallen? Ich versuche aufs Rad zu steigen und bleibe mit dem Absatz am Radrahmen hängen, dabei lege ich mich fast in der Garage ab. Uff, gerade noch so abgefangen, den Sturz. Jetzt fehlt mir noch so ein Rentner, der die Garage betritt und mich dabei erwischt, wie ich mit meinen geilen Stiefeln aufs Rad will. Den Hinweis auf “richtige” Schuhe könnte ich in diesem Moment nur unsachlich parieren. Nach 200 Metern auf dem Rad habe ich kurzzeitig den Wunsch, den Sattel höher zu drehen. Ich freue mich aber auf den Moment, an dem ich an der Ampel halten und wieder aufsteigen muss, denn das geht viel schneller. Ich komme ganz leicht mit den Füßen auf den Boden. Sonst muss ich immer wieder angestrengt auf den Sattel klettern.

Auf halber Strecke läuft mir ein Schauer über den Rücken. Ich muss wieder runter vom Fahrrad, also so richtig! Dann nämlich, wenn ich angekommen bin. Wie wird sich der Absatz verhalten, wenn ich das Bein so weiblich durch den Fahrradrahmen ziehen will? Die Alternative wäre, das Fahrrad gar nicht loszulassen und mit dem Fahrrad direkt in die Praxis zu meinem Termin zu fahren: “Du, sorry, ich komm’ hier nicht mehr elegant raus, aus dem Fahrrad, das macht doch nichts, oder?” Mist, ich bin aber auch manchmal unbeholfen.
Der Fahrradständer liegt direkt neben einem großen Durchsichtschaufenster einer Buchhandlung. Auf der anderen Seite stehen “Zuschauer”, die auf den Bus warten und für jede lustige Ablenkung dankbar sind. Ich weiß nicht genau, wie, aber mit einem lauten Ächzen ziehe ich den Absatz mit dem gesamten Bein aus dem Fahrrad. Ich denke kurz drüber nach und beschließe auf der Rückfahrt wie ein Kerl auf das Rad aufzusteigen. Klar, auf einem Herrenrad gibt es das Problem nicht. Da muss man anders auf- und absteigen. Oha, da ich weiblich sozialisiert bin, macht mich das ganz unruhig. Hoffentlich hole ich mir dabei keinen Krampf im Oberschenkel und falle hilflos um? Ich werde schon nervös. Das wäre genauso, als müsste ich plötzlich im Stehen pinkeln.
Wenige Augenblicke später stehe ich auf dem Kopfsteinpflaster und habe ganz andere Sorgen. Sagte ich schon, dass ich für betonierte Innenstädte mit lediglich virtuellem Kopfsteinpflaster bin? Nein, dann sage ich das jetzt. ICH HASSE KOPFSTEINPFLASTER! Ich hatte die Schuhe auf glattem Pflaster schon fast im Griff und jetzt das. Ich versichere mich bei meiner Freundin, ob es immer noch total bescheuert aussieht und als würde ich auf Eiern gehen. Sie sagt, dass alles gut sei und lobt mich für mein Durchhaltevermögen. Ah, Lob ist immer super.

Auf die Kacke hauen. Erledigt.
Wünsche erfüllen. Erledigt.
Dann fehlt jetzt noch das neue Ziele-Dingsbums. Na, dann.

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Dec 03

Weihnachtsdeko 2011

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Traditionell folgt hier ein Fotobeitrag zur Weihnachtsdeko.

Wie auch in den Jahren zuvor ist es die Antwort auf die Frage: “Was machste denn so als Deko?”

In diesem Jahr wieder rot und weiß. Weniger ist mehr und in den nächsten Tagen werde ich auch noch hier und da einen Tannenzweig einfügen.

Nur nicht hier im Weihnachtsstrauß-Gesteck-Gebilde-Ersatztannenbaum-Dingsbums.
Bitteschön und allen einen schönen zweiten Advent:

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Zufällig entdeckt, diese Mini-Weihnachtssterne. Ich bin ja keine Freundin der Weihnachtssterne, weil ich die voll spießig finde, aber jedes Jahr tauchen diese Teile doch irgendwie wieder in meiner Deko auf.

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Diese wunderschönen großen Kugeln habe ich letztes Jahr in der Autostadt gekauft. Vier Stück habe ich davon. Reicht absolut aus. Wunderschöner Rotton, werde noch mal das Schleifenband anpassen müssen. Das gefällt mir noch nicht so.

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Ich so, hier so mit drin, so.

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Schnuckliges kleines Männlein an der Kugel, versucht es dem Weihnachtsrummel zu entfliehen?
Das Ärgerliche an der Fotografie mit diesem Objektiv ist die Tatsache, dass man jedes kleine Staubkörnchen sieht, denn natürlich habe ich die Kugeln nicht abgewischt, bevor ich sie aufgehängt habe. Da habe ich gar nicht dran gedacht. Pfft, sowas… :-)

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Es werde dann doch mal Licht: Angels. :-)

Wer sagt denn, dass man Lichterketten in die Zweige winden muss?

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Auch durch diese staubigen Engel fällt Licht. *holt jetzt doch mal ein Küchentuch, bevor die Schwiegermama nächste Woche zu Besuch kommt*

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Hier so: Tricks mit IKEA-Teelichter-Gläsern und Draht

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Hm, vielleicht sollte ich das als offizielles Weihnachtsbild für Grußkarten nehmen?
Mir gefällt’s. ;-)

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Hier könnte man noch mit Tanne arbeiten…
Euch noch einen schönen 2. Advent!

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